wake 2 (Installation)
opusculum for light-sensitive oscillator and reverberator
Als Klangquelle dieser Soundinstallation kommt ein Lumanoise Drone-Oszillator zum Einsatz. Das kleine Gerät wird in einer Manufaktur in Norditalien gefertigt und beinhaltet einen Rechteckoszillator sowie zwei Subharmonische Oszillatoren, die dem Trautonium, einem Vorläufer des heutigen Synthesizers, nachempfunden sind. Das Gerät ist in der Weise justiert, dass spezielle Eigenschaften des Klangs über drei Photozellen im Gehäusedeckel manipuliert werden können.
Das Ausgangssignal wird durch einen Analoghall geführt und erreicht danach zwei Stereo-Monitorlautsprecher.


Das mitunter wichtigste Element in dieser Installation ist ein schwarzes Seidentuch, das der auf einem Sockel platzierten Klangquelle übergeworfen wurde.

Der Betrachter hört nur ein maschinenhaftes, dröhnendes Geräusch aus den nebenstehenden Lautsprechern. Wird das Seidentuch angehoben, verändert sich das Erlebnis rapide. Der Klang schwillt an, verändert sich, kommt in Bewegung, bis das Tuch wieder über das Gerät geworfen wird.


Da sich das Tuch bei jedem Wurf in unterschiedlichen Falten und Formen über die Lichtsensoren legt, verändert sich der Klang mit jedem Mal. Hier ist nichts wiederholbar, allein der Zufall, die Schwerkraft und das einfallende Licht sorgen für die Modifikation des Klanggeschehens.
 


A Lumanoise Drone Oscillator is used as the sound source for this sound installation. The small device was manufactured in a factory in northern Italy and contains a rectangular oscillator and two subharmonic oscillators, which are modeled on trautonium, a forerunner of today's synthesizer. The device is adjusted in such a way that special properties of the sound can be manipulated using three photocells in the housing cover.
The output signal is passed through an analog reverb and then reaches two stereo monitor speakers.


The most important element in this installation is a black silk scarf, that has been thrown over the sound source placed on a base.

The viewer only hears a machine-like, roaring noise from the loudspeakers on the right. If the cloth is raised, the experience changes rapidly. The sound swells, changes, starts to move until the cloth is casually thrown over the device.
Since the cloth covers the light sensors in different folds and shapes with every throw, the sound changes every time. Nothing is repeatable here, just the coincidence, gravity and the incident light change the sound.

 

Interaktive Sound-Installation. Ausstellung: „Verwandlung“.
2. Juni - 6. Juli, 2020, Kulturforum Vis-à-Vis, Buchen, Germany

 

Lenght: depending on the exhibition visitor
Cover by Thomas Breuer

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